Presse
CHICAGO
Unser Fazit:
Das Musical-Wunder von Neustrelitz: Amy Share-Kissiov (Inszenierung, Choreografie) kitzelt aus dem hauseigenen Musiktheater-Ensemble und der zackig-geschmeidigen Deutschen Tanzkompanie ein opulent ausgestattetes, die Sinne berauschendes Theater-Erlebnis heraus.
musicalzentrale, Kai Wulfes
www.musicalzentrale.de
Furiose Musicalpremiere „CHICAGO“
Vor allem aber ist die Inszenierung von Amy Share-Kissiov eine große Ensemble-Leistung. Phantastisch, wie die australische Regisseurin und Choreographin mit runt 30 Mitwirkenden – Solisten, Opernchor, Tänzerinnen und Tänzer – eine homogene show formt….
Als Musikalischer Leiter führt der broadway-kundige David Levi die Neubrandenburgische Philharmonie zu einem gelungenen Miteinander von Orchestermusik und Jazz-Session. Frivoler Glamour und Glitzer prägen die von Alexandra Bentele entworfenen Kostüme, die von Olga von Wahl gestaltete Bühne kommt vor wandfüllender Stadt-Silhouette fast ohne gebaute Kulisse aus, lässt mit nur wenigen Schauplatz-Signalen den Akteuren allen Raum.
Ostsee-Zeitung, Susanne Schulz
XERXES (Seres)
„Mit der Inszenierung unter der Leitung von Kay Link ist ein großer Wurf gelingen….Die Handlung vom Perserkönig XERXES spielt vor zweieinhalbtausend Jahren und wurde unaufdringlich aktualisiert. Das fantastische Bühnenbild von Olga von Wahl hatte einen barocken Touch, wirkte aber trotzdem modern… Am Ende wiederholt XERXES ergreifendes Largo vom Anfang, wobei er den Schatten seiner Geliebten ansingt. Im Hintergrund zerfällt ein Schlachtengemälde nach dem anderen im digitalen Rauschen einer virtuellen Bildergalerie. Die Lebenslüge des Diktators zerfällt. Es ist ein ganz großer Moment der Inszenierung, der ein Zeichen gegen den Krieg und für das wahre analoge Leben und die Liebe setzt.“
Lippisches Kultur-Journal, Thomas Krügler
„…Countertenor Maayan Licht ist strahlend herrischer Kriegsherr und mit irre langer Schleppe auch betörender Vamp. Licht singt nicht nur fantastisch, er ist auch darstellerisch eine Rampensau. Bombastisch!“
Theater: pur in NRW, Thomas Hilgemeier
„Die Inszenierung mit Ihren Kostümen und ihrem Bühnenbild ist superfrisch, und ich denke, dass jeder damit was anfangen kann.“
www.rik-magazin.de , Interview, Maayan Licht
DINORAH
„…den Raum, den das Ausstattungs-Team Olga von Wahl und Carl-Christian Andresen zwischen Traum und Wirklichkeit angesiedelt haben… Eindrucksvoll die erstarrte Schlammlawine, die die Bühne beherrscht und in der technische Versatzstücke aus modernen Haushalten einen dezenten Verweis von den historisch märchenhaften Kostümen hin zu unserer Gegenwart liefern.“
Die Deutsche Bühne
„Sehr romantisch sieht zunächst auch der Bergrücken mit der Einsiedelei des Correntins aus, den Olga von Wahl und Carl-Christian Andresen auf die Bühne gestemmt haben, bis man bei genauerem Hinsehen erkennt, dass sie eine Müllhalde aufgeschüttet haben, auf der neben einem Tierskelett allerlei moderne Wohlstandsreste abgeladen wurden und Röhren mit sicherlich gefährlichem Inhalt durchlaufen. Die Natur ist nicht mehr das, was sie war, als Meyerbeer dieses aus der Zeit gefallene Schäferspiel komponierte…“
operalounge.de
DER VETTER AUS DINGSDA
»Poewe und sein Regieteam finden eine extrem gute Balance zwischen Tiefe und Leichtigkeit. Das Bühnenbild mit seinen schiefen Böden und ebenso verwinkelten Wänden verweist auf Stummfilme und die Kunst der 20er Jahre. Fantasie und Raffinesse prägen aber auch die schrillen Kostüme, die schwungvollen Tanzeinlagen und die vielen running gags. [… Die Darsteller] versprühen über Mimik, Körpersprache und Stimme jede Menge Witz und Spaß. Das Publikum saugt das geradezu auf.«
Reiner Schlenz // SWR
ORESTE
»Olga von Wahls Ausstattung versetzt die Handlung in eine martialische Vergangenheit jüngeren Datums: ein Mittelding aus Bunker und U-Boot-Friedhof, ein düsterer flashback ins Schwarz-Weiß alter Spionagefilme, grell kontrastiert von Hermiones lackrotem Taucherinnenanzug und dem Blut der letzten Opfer.«
Wiener Zeitung
NIJINSKYS TAGEBUCH
»“Nijinskys Tagebuch“ stellt ein Gesamtkunstwerk typisch deutscher Theatertradition dar, spart aber glücklicherweise den avantgardistischen Intellektualismus aus. Dies kennzeichnet die elementare Wucht der Inszenierung, die das Publikum in Bordeaux begeistert.«
ConcertoNet.com
GIOVE IN ARGO
»Kein Zweifel, Kay Links Inszenierung steht für Schwung und Unkonventionelles, für Abwechslung und jede Menge Spass… Dafür bedankt sich das Publikum mit euphorischem Beifall.«
operntz.de
»The contempoary staging was zany, seeming to take inspiration from a fusion of films, Airplane and KillBill, all singers seeming to throw themselves into the frenzied madcap nature of proceedings.«
Cathy Desmond
FIGARO
»Gefühle im galaktischen Glitzerraum – Die Landesbühnen Sachsen amüsieren mit einer optisch gewaltigen „Figaro“-Inszenierung. Der „Figaro“ spielt auf einer riesigen futuristisch anmutenden Metallwelle, über der sich immer wieder ein rotes UFO auf- und absenkt. Die Regisseurin Anja Sündermann inszeniert inhaltlich eng an der Vorlage, hebt das Ganze aber erfrischend vom traditionellen Rahmen der Oper ab. Musik und Bühne gehen dabei erstaunlich gut Hand in Hand … und so bleibt der Abend als ungewöhnliche „Figaro“-Version in Erinnerung.«
Dresdener Neue Nachrichten
FALCO – The Spirit never dies, UA
»Eine dichte Inszenierung, die den Zuschauer auch lange nach dem Theaterbesuch noch nicht loslässt. Amy Share-Kissiov gelingt hier ein Drahtseilakt aus Spannung und künstlerischem know-how. Das Bühnenbild, das auf das notwendigste reduziert ist, unterstützt den Höhenflug und den Absturz des Künstlers eindrucksvoll. Standing ovations … hier ist ein ganz großer Coup gelungen.«
Trierischer Volksfreund und 5/vier.de
WERTHER
»In der Nikolaikirche, ein besonderer Ort zum Experimentieren, den Olga von Wahl in Gänze einbezieht, entsteht eine atemberaubend schöne, dramatische Aufführung … Die Regisseurin Anja Sündermann hinterfragt das Heute im ewigen Konflikt von Liebe und Verantwortung, aber wie sie das tut: Szenen von rauschhafter Schönheit … Drama pur mit fatalistischem Sog, dem sich keiner entziehen kann.«
Freie Presse
DES ESELS SCHATTEN
»Top honors go to Vera Nemirova … In addition to her exceptionally innovative staging … with simple but inventive sets by Olga von Wahl.«
International Herald Tribune
HELLO, DOLLY!
»… weil das Ineinandergreifen von Kay Links durchweg origineller, professioneller … Regie mit dem einfallsreichen Bühnenbild von Olga von Wahl … idealtypisch funktioniert.«
Leipziger Almanach
FABIAN
»In einer Szenerie von grandioser Trostlosigkeit (Ausstattung Olga von Wahl) verortet die Regisseurin Simone Sterr das Geschehen.«
Schwäbisches Tageblatt
L’ORFEO
»… in der von Sabine Bergk zusammen mit ihrer Ausstatterin Olga von Wahl furios inszenierten L’Orfeo von Claudio Monteverdi … die künstlerisch beste Produktion seit Jahren.«
Klassik.com